bekennend professionell persönlich

Im besten Alter… – 25 Jahre icp und Pensionierung von Roland Mahler


Datum:
Samstag, 11. November 2017

Ort: Hotel Arte, Olten

Programm: entnehmen Sie dem Flyer

Anreise Hotel Arte: auf dem verlinkten PDF

 

Anmeldung

  • Wahl der Präsentationen

    Eine Kurzvorstellung der Präsentationen finden Sie weiter unten und im verlinkten Flyer

Kurzvorstellung der Präsentationen

«Angehört» – Unterstützung und Begleitung von Angehörigen von inhaftierten Personen (Renate Grossenbacher, Heilsarmee)

Das Projekt „Angehört“ hat zum Ziel, die Situation der Angehörigen von Gefangenen durch eine ganzheitliche, bedarfsorientierte und zielgerichtete Begleitung und Unterstützung zu verbessern. Aktuelle Angebote sind z.B. ein Fahrdienst zur Vollzugsanstalt Thorberg oder eine Ferienwoche für alleinerziehende Frauen mit ihren Kindern. Beratungsgespräche sind feste Bestandteile des Projekts. „Angehört“ ist ein Pilotprojekt, das die Heilsarmee im Januar 2016 startete. In der Deutschschweiz gibt es kein vergleichbares Angebot in diesem Bereich.

 

«Schräge Vögel» – Theatergruppe mit Menschen vom Rande der Gesellschaft (Nicole Stehli)
Die „Schräge Vögel“ sind Menschen vom Rande der Gesellschaft die den Humor nicht verloren haben und begeistert Theater spielen. Die Theatergruppe entstand vor 8 Jahren aufgrund einer Abschlussarbeit am icp. In der Zwischenzeit wurden viele verschiedene Theaterstücke erarbeitet, Austauschprojekte bis nach Südamerika auf die Beine gestellt und andere kreative Ideen realisiert. In diesem niederschwelligen Projekt können Menschen aufblühen und u.a. ihre Sozial- und Auftrittskompetenzen stärken.

 

Freiwilligenarbeit mit sexarbeitenden Frauen aus dem Rotlichtmilieu (Sonja Wyss, Verein Anora)
Äh… wie sagt man das? Sexarbeiterinnen? Prostituierte? oder wie… Die Freiwilligenarbeit des Vereins Anora Winterthur hat Erfahrung mit sexarbeitenden Frauen aus dem Rotlichtmilieu. Eine Arbeit, die fern unserer Realität ist und die wir gerne verdrängen. Wie knüpfen wir Kontakte zu diesen Frauen? Was ist unser Ziel? Wie können wir helfen? Wie gelingt die Vernetzung und Zusammenarbeit mit professionellen Fachstellen?

Sonja Wyss erzählt in ihrer Präsentation von Frauen, die dringend Hilfe nötig haben und von ihrer Motivation für diese Randgruppe.

 

TownVillage – ein generationendurchmischtes Wohnprojekt (Marcel Stählin, Quellehof-Stiftung)
TownVillage – Leben in der Stadt wie im Dorf. In Oberwinterthur (Neuhegi) entstehen total 61 Wohnungen, davon 60% für Senioren, die übrigen für Singles, Familien und Wohngruppen für Menschen mit psychischen Begrenzungen. Weiter sind Werkstätten mit Ausbildungs-und IV-Arbeitsplätzen vorgesehen. Die Bandbreite der Bewohnerinnen und Bewohner im TownVillage soll alle Generationen ansprechen. Das geplante Dorf mitten in der Stadt wird eine Reihe von Dienstleistungen enthalten, die vor allem durch die Bewohnerinnen und Bewohner selber erbracht werden. Geplant ist, dass Dienstleistungen und Bedürfnisse auf privater Basis ausgetauscht werden. Die Infrastruktur wird gemeinschaftsfördernd gestaltet sein und grosser Kreativität Raum lassen.

 

Ra-Prof – Radicalisation Profiling – wie können radikalisierte Jugendliche erkannt werden? (Alfred Felix, Fachstelle für Gewaltprävention Zürich)
An Schulen, in Behörden, Flüchtlingsunterkünften oder anderen Institutionen werden bei Personen immer wieder Beobachtungen gemacht, die auf radikal islamistische Tendenzen hindeuten könnten. Stellt eine Lehrperson, ein Polizist, ein Sozialarbeiter oder andere verantwortliche Person fest, dass sich eine Person möglicherweise radikalisiert, so wendet diese Person sich an die zuständige lizenzierte Fachstelle für Ra-Prof. Ra-Prof ist eine durch das Schweizerische Institut für Gewalteinschätzung sifg entwickelte Methode, welche es erlaubt, Radikalisierungstendenzen frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Gleichzeitig kann Ra-Prof einer Stigmatisierung muslimischer Menschen entgegenwirken, indem sie hilft, zwischen islamisch und islamistisch bzw. zwischen radikal und islamistisch zu differenzieren. Zu 46 Fragen können sie Antworten oder Einschätzungen zur «verdächtigen» Person abgeben und erhalten als Ergebnis, ob jemand radikalisiert ist oder Radikalisierungstendenzen aufweist. Die Fragestellungen stammen sowohl aus der Jihad-Forschung als auch aus Checklisten, die in bestehenden Leitfäden zu Erkennungsmerkmalen für Radikalisierungstendenzen aufgeführt sind.

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